Blick für Details

Die Liebe zum Holz verbindet das Team der Schreinerei Camps. Gemeinsam mit den beiden Meistern Peter Repges und Thomas Raap teilt sich Inhaber Andreas Camps den technischen Teil der Arbeit: „Wir stehen für Qualität, kreative Ideen, solide Konstruktionen und individuelle Entwürfe. Diese Aufgaben bündeln wir in den Meisterhänden.“ Acht Tischler und zwei Auszubildende setzen die Entwürfe am Ende um. „Teile unserer Arbeit erledigen wir in der eigenen Tischlerei. Bei einer Treppe beispielsweise können wir drei Viertel vorarbeiten, der Einbau nimmt dann noch ein Viertel der Arbeit ein“, so der Tischlermeister. Eine kaufmännische Assistentin rundet das Team ab.

Alles Einzelstücke

Seit 1927 gibt es den Familienbetrieb. „Gott segne das ehrbare Handwerk“ – so lautet das Vermächtnis, das Großvater Matthias, Onkel Matthias und Vater Hans der dritten Generation, Andreas Camps, mit auf den Weg gegeben haben. Zusammen mit seinem Team hat der gelernte Tischlermeister und Betriebswirt im Laufe seiner 20-jährigen Firmenleitung eine eigene Philosophie daraus entwickelt: „Wir möchten Wohn- und Arbeitskultur schaffen.“ Jedes Produkt, das die Schreinerei verlässt, ist ein Unikat und muss bestmöglich ausgeführt sein. „Ein schönes Möbelstück bringt auch Lebensqualität zu Ihnen nach Hause“, so Camps. Holz ist eben ein lebender Werkstoff.

Mit Herzblut

Den Tischlern bereitet ihre Arbeit viel Freude, das strahlen sie alle aus – vom Inhaber bis zum Azubi. „Unser Beruf ist vielfältig, erfordert Kreativität, Genauigkeit und den Blick für Details. Und man hält etwas in den Händen, was man selbst geschaffen hat“, so Peter Repges und Thomas Raap. Auch Andreas Camps liebt seinen Beruf nach zwei Jahrzehnten noch genauso wie am ersten Tag: „Es ist einfach ein wundervolles Handwerk. Mit Holz ist alles möglich. Grenzen gibt es nicht.“
Nachhaltig ist nicht nur der Werkstoff, sondern auch die Einstellung des Inhabers. Die Schreinerei ist ein Ausbildungsbetrieb. Fast jedes Jahr kommt ein Auszubildender hinzu. Einige von ihnen hat er nach der Ausbildungszeit übernommen. Er bildet allerdings nicht nur für den eigenen Bedarf aus, sondern versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten, auf diesem Wege dem Fachkräftemangel in seiner Branche zu begegnen. „Ich finde es schade, wenn das umfangreiche Wissen und Know-how der älteren Mitarbeiter mit ihnen in Rente geht. Viel wertvoller ist es, wenn wir das durch Weitergabe an die Jungen in den Betrieben halten können“, so Camps.