Mehr Sicherheit

„Damit der Verkehr nicht allzu sehr beeinträchtigt wird, arbeiten wir abschnittsweise“, sagt Jakob Nellessen.

Die Gemeindewerke Grefrath investieren in die Versorgungssicherheit. Davon profitiert die gesamte Gemeinde. Voraussichtlich im Mai starten in Vinkrath die Bauarbeiten. An der Mörtelsstraße erneuern die Gemeindewerke die Gasniederdruckleitung. Im Anschluss daran wird es in einem bestimmten Abschnitt der Dorfstraße Erneuerungsarbeiten an den Gas-, Wasser- und Stromleitungen geben. „Da wir derzeit im Westgebiet die Leitungen erneuern, beginnen wir in Vinkrath voraussichtlich im Mai “, sagt Jakob Nellessen, der die Maßnahme für die Gemeindewerke Grefrath koordiniert.
„Die Leitungen an der Mörtelsstraße sind rund 35 Jahre alt. Wir überprüfen sie alle drei Jahre und haben uns nun entschlossen, diese zu erneuern“, so Nellessen. Es betrifft den Teil von der Kreuzung zum Rütersend bis zum Neubaugebiet Bousch. Die Arbeiten werden immer in 25-Metern-Abschnitten nacheinander ausgeführt. Für die Baumaßnahme muss eine Spur der Straße gesperrt werden.

Ab in die Erde

Sobald auf der Mörtelsstraße der Verkehr wieder uneingeschränkt fließt, wandern die Bauarbeiter weiter zur Dorfstraße. Dort gibt es noch Stromfreileitungen, die nun in die Erde verlegt werden – von der Landgaststätte Buschbäckerhof bis zum Ende der Bebauung. „Freileitungen sind deutlich störanfälliger“, erklärt Nellesen. Ebenso kommen die Wasserleitungen langsam in ein Alter, in dem sich Rohrbrüche zu häufen beginnen. Die Gemeindewerke nutzen die Baumaßnahme, um Gas, Wasser und Strom auf einmal zu ersetzen.

Ingesamt erneuern die Gemeindewerke zudem 90 Hausanschlüsse: 60 in der Mörtelsstraße, 30 in der Dorfstraße. Mit Störungen ist während der Baumaßnahme nicht zu rechnen. Es bleiben die alten Leitungen solange bestehen, bis die neuen startklar sind. Nur am Tag des Umschaltens auf die neue Leitung müssen die Anwohner mit kurzzeitigen Einschränkungen rechnen. „Dies kündigen wir im Vorfeld noch genau an“, sagt Nellessen Insgesamt werden die Arbeiten sechs bis acht Monate in Anspruch nehmen.



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