Neues Gewand

Ludger Smits und Frank Strucken betreuen zusammen den Umbau bei den Gemeindewerken Grefrath.

An der Plüschweberei kann man schon seit längerer Zeit einen Kran, ein Gerüst und viele Bauarbeiter sehen. Der Grund dafür: Die Gemeindewerke müssen das Verwaltungsgebäude auf Grund von gesetzlichen Vorgaben umbauen. Alle Betreiber von Energienetzen sind verpflichtet, im Rahmen eines Informationssicherheitsmanagementsystems – ISMS – dafür zu sorgen, dass niemand unbefugt die „sensiblen Räumlichkeiten“ des Netzbetreibers betreten kann. Das heißt konkret: Zukünftig wird es einen zentralen Empfang geben, an dem sich alle Besucher anmelden müssen, ganz gleich, ob sie nun Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter anderer Unternehmen sind.

Gebäude wird barrierefrei

Die Gemeindewerke nutzen die Gelegenheit  dafür, das Gebäude komplett barrierefrei zu gestalten. Derzeit haben Rollstuhlfahrer oder Besucher mit Kinderwagen zum Beispiel keine Möglichkeit, bis ins Kundenzentrum zu gelangen. Eine kleine Hürde stellen bislang am Haupteingang zwei Stufen dar. „Auch im Gebäude haben wir fast überall Stufen“, sagt Frank Strucken, der den Umbau mit betreut. „Das Gebäude ist nun mal in die Jahre gekommen und wir haben in der Vergangenheit an verschiedenen Stellen an- und zugebaut.“
So auch jetzt, denn Platzmangel ist ein weiteres Stichwort. „Wir platzen derzeit aus allen Nähten und brauchen dringend mehr Büroflächen. Die Aufgaben sind mit den Jahren stetig mehr geworden. Daher stocken wir flächenmäßig den Netzbereich um eine weitere Etage auf. Damit gewinnen wir zusätzlich knapp 200 Quadratmeter für die Mitarbeiter.“

Zentraler Eingang

Auch ein Aufzug wird installiert, der dann alle drei Etagen bis hinauf zum Sitzungszimmer erreicht. Auch hier ein Stück mehr Barrierefreiheit als zuvor.
Den Kunden wird sofort der neue Eingang auffallen, den die Gemeindewerke im Zuge des Umbaus verlagern. Man findet ihn künftig nicht mehr an der Straßenseite, sondern seitlich zum Parkplatz der Gemeindewerke hin. „Hier empfangen wir demnächst zentral all unsere Kunden und unsere Besucher. Von dort aus können Sie dann auch das Kundenzentrum schnell erreichen, wenn Sie Fragen zum Vertrag haben, einen neuen abschließen oder einen Hausanschluss beauftragen möchten“, sagt Ludger Smits, der gemeinsam mit Frank Strucken den Umbau betreut. „Der Weg zu unserem Energieberater ist ebenfalls nicht weit. Er berät umfassend zum Beispiel rund um die E-Mobilität.“
Für die Kollegen bedeutet der Umbau jetzt viel Lärm, Schmutz und Unordnung. Aber so ist das nun mal während der Umbauphase. Wenn dann irgendwann alles fertig ist und die neuen Räume freundlich und großzügig gestaltet sind, freuen sich alle. 



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