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NEUE LEHRSCHWIMMHALLE

Während die neue Lehrschwimmhalle gebaut wird, kann in der alten weiter geschwommen werden. Foto: iStock.com – monkeybusinessimages

Die Lehrschwimmhalle ist inzwischen in die Jahre gekommen. Die Gemeindewerke haben sich deshalb für einen Neubau entschieden. Im Frühjahr geht es los, schwimmen kann man weiterhin.

Geplant ist eine ganz neue Halle, mit einem acht mal zwölf Meter großen Lehrschwimmbecken. Dazu  eine Treppe und ein Hubboden, der bis zu einer Tiefe von 1,80 Metern flexibel eingestellt werden kann. Vom Babyschwimmen über Schwimmkurse bis hin zur Aqua-Fitness ist dann im neuen Hallenbad in Grefrath künftig alles möglich. Ein neuer Eltern-Kind-Bereich mit Spielelementen und Sitzmöglichkeiten ist ebenfalls geplant. Das neue Hallenbad wird funktional und modern.

Neubau hat viele Vorteile

Die alte Lehrschwimmhalle in Grefrath entspricht seit geraumer Zeit nicht mehr dem aktuellen Stand, ein Neubau ist dringend notwendig. Davon überzeugte sich auch Ina Scharrenbach bei ihrem Besuch. Die Ministerin hob die Bedeutung von Bädern hervor. Schwimmen sei Daseinsvorsorge: Es mache Spaß, halte gesund und könne Leben retten.

Erik Ix, Geschäftsführer der Gemeindewerke, die das Hallenbad betreiben, und Architekt Axel Ettwig hatten der Ministerin die Pläne erläutert und den großen Vorteil des Neubaus herausgestellt. Der ermögliche parallel den Schwimmbetrieb im alten Lehrschwimmbecken, während neu gebaut wird.

Bald rollen die Bagger

In der laufenden Hallenbadsaison soll der Badespaß ohne große Einschränkungen weiterlaufen können. Denn der Wunsch nach Schwimmkursen ist ungebrochen groß. Die Corona-Pandemie machte das noch einmal besonders deutlich. Im Februar starteten bereits parallel die Vorbereitungen für die Freibadsaison. Aber auch im nächsten Winter werden die Bauarbeiten noch während des Badebetriebs im Hallenbad weitergehen. Wenn alles gut läuft, kann schon in der Wintersaison 2023/2024 im neuen Lehrschwimmbecken geübt, geplanscht und getaucht werden.

Bis es so weit ist, rollen nun erst einmal die Bagger an. Die dafür vorgesehene Baustraße führt an der Evangelischen Kirche und am Rand der Schulwiese entlang zum Freibad. Vorher wurde die Baustraße schon für die Arbeiten in der benachbarten Sekundarschule genutzt. Auch für den Bauverkehr zur geplanten Le-Parkour-Anlage, die bald nahe des Schulhofs auf der Schulwiese entstehen soll, steht der Weg dann zur Verfügung. Sofern die Witterung es zulässt, sollen ab Ende März die Bagger für den Neubau der Lehrschwimmhalle an der Nordseite des Hallenbads Dorenburg zum Schwingbodenpark hin angeliefert werden. Dann beginnen die Baustelleneinrichtung und die Tiefbauarbeiten.

Ausschreibungen folgen

„Wir haben die Anwohner früh über die Planungen der Baustraße informiert“, sagt Ludger Smits, der das Projekt bei den Gemeindewerken betreut. Der Zuweg sei schmal, aber die beste Option gewesen. Nach den Arbeiten wird der Weg wieder neu hergestellt.

Zusammen mit der Vergabestelle des Kreises Viersen wurden die Leistungsverzeichnisse der einzelnen Gewerke und die Ausschreibungen für den neuen Anbau erstellt. Für die Rohbauarbeiten, die nun zunächst beginnen, hat die Bauunternehmung Müller aus Alpen den Zuschlag bekommen. Den Gemeindewerken ist die Firma schon durch die Zusammenarbeit bei der Erweiterung des Verwaltungsgebäudes gut bekannt. Weitere Ausschreibungen, zum Beispiel für die Lüftungs- und Wassertechnik, erfolgen nach und nach.

Förderung vom Land

Das Großprojekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützt. Den Förder­bescheid überbrachte NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, sogar persönlich: Aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2021 wird die neue Lehrschwimmhalle mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert.