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Wärme aus der Nähe | Gemeindewerke Grefrath

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Wärme aus der Nähe

Damit die Energiewende in Grefrath gelingt, braucht es neue Lösungen
für die Energieversorgung. Frank Strucken, Ludger Smits und
Heinz-Jakob Nellessen von den Gemeindewerken setzen sie um (v. l.).

Früher erzeugte man die Energie für Grefrath in großen Kraftwerken und transportierte sie über lange Wege hierher. Jetzt erzeugt man sie direkt vor Ort. Das ist effizienter und umweltschonender.

Nahwärmenetze liegen bei der Wärmeversorgung voll im Trend. Wie der Begriff Nahwärme schon sagt, wird die Wärme in Heizzentralen dort erzeugt und in Netzen weitergeleitet, wo sie gebraucht wird. Die Anlagen dafür sind keine großen Kraftwerke, sondern kleiner. Die Gemeindewerke bauen gerade an zwei Stellen in Grefrath solche Netze auf beziehungsweise weiter aus. Im Neubaugebiet Haffmansfeld auf der ehemaligen Friedhofserweiterungsfläche an der Wankumer Landstraße liegt bereits die Hauptleitung. Die Heizzentrale ist auch fast fertig. Die Hausanschlüsse folgen, sobald die Häuser gebaut sind. Insgesamt entstehen in dem Neubaugebiet 24 Einfamilienhäuser, vier Doppelhaushälften und eine Kindertagesstätte, die bereits angeschlossen ist.

Warum Nahwärmenetze?

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Kundinnen und Kunden den Komfort eines Nahwärmenetzes schätzen“, sagt Gemeindewerke-Projektleiter Ludger Smits. Die umweltfreundliche Nahwärmeversorgung in Grefrath ist hocheffizient und komfortabel. Für die Häuslebauer entfallen Investitionskosten zum Beispiel für die Heizung oder teure Einzelmaßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die kompakte Übergabestation in den Häusern ist platzsparend, Wartungskosten entfallen, Besuche vom Schornsteinfeger gehören der Vergangenheit an. Zudem laufen die Anlagen sehr zuverlässig, nahezu ohne Störungen. Und durch die umweltschonende Technik werden die Anforderungen seitens der Anlagen an ein KfW-Effizienzhaus erfüllt.
So funktioniert es: Die Wärme wird zentral in der Heizzentrale erzeugt. Sie steht am Rande des Wohngebietes. Ein Erdgas-Blockheizkraftwerk, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und ein Erdgas-Brennwertkessel für die Spitzenlast stellen gemeinsam die erforderliche Heizleistung zur Verfügung. Über das Nahwärmenetz gelangt die Wärme in die Häuser.

Gemeindewerke haben breitgefächertes Know-how

Die guten Erfahrungen der Gemeindewerke Grefrath stammen aus den bereits vorhandenen Nahwärmenetzen. Eines versorgt das Schulzentrum in Grefrath inklusive Hallenbad. Über das Nahwärmenetz Hofbenden erhalten unter anderem das Rathaus und Feuerwehrgerätehaus in Grefrath ihre Wärme. In Mülhausen stellt eine weitere Heizzentrale die Wärmeversorgung für die Liebfrauenschule und das Wohngebiet Klostergarten sicher.
Das Mülhausener Netz wird nun erweitert. Anlass war das neue kleine Baugebiet der Kempener Firma Milike Investbau im Bereich der ehemaligen Gaststätte „Zur Post“ an der Hauptstraße. Einige Anlieger der Hauptstraße hatten ebenfalls Interesse bekundet und werden nun im Zuge der Erweiterung auch an das Nahwärmenetz angeschlossen. Die Heizzentrale auf dem Gelände der Liebfrauenschule ist Ausgangspunkt für die neue Leitung entlang der Hauptstraße bis zum Baustoffhandel Keuck.

Neue Lehrschwimmhalle für Grefrath

Die Gemeindewerke realisieren nicht nur Wärmenetze, die in der Erde liegen, wie der Neubau der Lehrschwimmhalle am 
Grefrather Hallenbad zeigt. Im Mai hatten Schäden durch Vandalismus zu Mehrkosten und einer Verzögerung von zehn Tagen geführt. Im Großen und Ganzen ist Projektleiter Ludger Smits aber froh, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Wobei das in diesen Zeiten immer nur eine Momentaufnahme sein kann. „Es ist ein Fortschritt, dass wir schon alle Gewerke für die Gebäudehülle und den Hubboden ausschreiben und vergeben konnten“, so Smits. Demnächst werden noch die Aufträge für die technische Gebäudeausrüstung, unter anderem Heizung, Sanitär, Elektro, sowie die Fliesenarbeiten ausgeschrieben und vergeben.

Gemeindewerke schaffen mehr Platz und Barrierefreiheit

Die bisherige Lehrschwimmhalle war nicht mehr sanierbar. Daher haben sich die Gemeindewerke als Badbetreiber für den Neubau entschieden. Bald gibt es ein Schwimmbecken in der Größe von acht mal zwölf Metern mit Hubboden sowie einem Eltern-Kind-Bereich. Da auf dem Höhenniveau der großen Halle gebaut wird, ist die Barrierefreiheit garantiert. Für das Lehrschwimmbecken ist ein Kostenrahmen von 3,1 Millionen Euro kalkuliert, rund 1,5 Millionen Euro werden als Fördermittel durch Bund und Land zur Verfügung gestellt.